Problemlösung

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Problemlösung

Hi Folx!

Mein Urlaub ist nun zu Ende und ich muß sagen, daß ich durch das anfänglich schlechte Wetter einiges erledigen konnte und meine ToDo-Liste nun ziemlich kurz ist.
Der Keller ist ausgemistet, die Garage ist aufgeräumt, das Gästezimmer ist hergerichtet, ich habe mich rasiert und viele Kleinigkeiten sind erledigt, die man so vor sich herschiebt. Drei Tage Dauerregen mit maximal 16°C haben also auch ihren Vorteil. Gut, die geplanten Radtouren mit den Kindern gab’s leider nicht, aber immerhin haben wir amazon Prime leergeschaut!

Weil das Wetter am Mittwoch trockener war, haben wir uns einen Tag im Legoland gegönnt und sowas wie Spaß gehabt. Auch wenn der Freizeitpark richtig gut besucht war, gab’s noch Platz. Danach gab’s noch eine leckere Pizza mit kleinem Italienisch-Sprachkurs und dann ab nach Hause. Kinder müde, Papa und Mama auch, die Füße sind hinüber. Zuhause wollten wir dann noch ebendiese Füße in das Planschbecken stecken und ein wenig ausspannen.
Aber da gab’s erst einmal eine Überraschung! 5.000.000.000.004 Chlorophyten schwammen ohne Mindestabstand und Mundschutz herum! Diese Covid-19-Leugner haben einfach unsere Abwesenheit genutzt, um im Planschbecken gegen Chlorreiniger zu demonstrieren! Trotz Versammlungsverbot!

Nun, was kann man denn gegen so eine Invasion tun? Reiniger ins Planschbecken, Chemie pur, damit wir am nächsten Tag unsere Füße wieder reinstecken können. Oder doch lieber was anderes? Wenn ja, was denn?

Mit meiner Frau bin ich mal alle Optionen durchgegangen:
1.) Reinigen, neu auffüllen, jede Woche den gleichen Mist.
2.) Eine Pumpe mit Filteranlage besorgen.
3.) Wenn schon Pumpe, dann eine gute!
4.) Aber eine Pumpe taugt nur bei einem größeren Planschbecken.
5.) Oder wir machen das wie im Video:

Interessant an der ganzen Geschichte ist eigentlich nur, daß ich erst einmal Platz im Garten schaffen mußte. Das 3,5 Meter große Trampolin belegt ja schon den halben Garten. Abbauen? Kommt gar nicht in Frage, weil die Kids das Trampolin so lieben! Also umstellen. Aber wohin? Vor den Spielturm? Da ist aber meine Sitzbank im Weg. Gut, dann muß die woanders hin. Aber wohin denn? Ah, auf der Terrasse ist noch Platz, wenn man das Zeug dort weg macht.
Außerdem sollten wir noch das Sonnensegel umhängen, weil wir ja ein zweites geschenkt bekommen haben. Dann passt aber der Hängebambus und die Schaukel nicht mehr da hin, wo die gerade sind… Achja, die Wellenrutsche ist auch im Weg.

Oh Mann!
Meine Lösung: Wir versetzen das komplette Haus um drei Meter nach hinten, dann pflanzen wir die 15-Meter Tujas etwas weiter zu den Nachbarn um und Tadaaaa! Platz genug! Oder wir gestalten den Garten komplett um und dann sollte das auch passen.
Zwei Tage! Zwei volle Tage! Aber jetzt bin ich soweit fertig, alles passt. Ich muß zugeben, daß ich ein wenig Stolz auf mich bin, weil es gar nicht so schlecht aussieht und seine Vorteile hat. Großer Vorteil: wir müssen uns nicht mehr Arsch an Arsch an den Badeseen rumzwängen.
Größter Vorteil: in dem Garten ist Urlaub zuhause richtig klasse.
Allergrößter Vorteil: ich muß nicht mehr mähen, weil einfach keine Wiese mehr übrig ist.

Ich bin gespannt, was in meinem nächsten Urlaub auf dem Plan steht. Ideen hätte ich ja schon, zum Beispiel das Haus in Chlorophytengrün zu streichen oder Gänseblümchen kämmen. Aber diese Ideen behalte ich lieber für mich, sonst werden die noch für gut befunden.

So long…
Pat